20. Mai 2025
Das Kloster Menzingen ist eine franziskanische Gemeinschaft der Schwestern vom Heiligen Kreuz. Der gewachsene Gebäudekomplex des Stammhauses wurde ab 1851 gebaut. Im Rahmen der laufenden Modernisierung wird das Areal behutsam weiterentwickelt, damit in den historischen Mauern zeitgemässe Nutzungen und ein zukunftsfähiger Betrieb möglich werden. Planovita übernimmt dabei die Planung der gesamten HLKS-Gebäudetechnik – für Neubauten wie auch für Umbauten und Umnutzungen – und begleitet die Umsetzung aktuell in der Ausführungsphase bis zur Schlussabnahme im Herbst 2026.
Wenn man das Gelände des Instituts Menzingen betritt, spürt man sofort: Hier steckt Geschichte. Über 100 Jahre lang prägte das Klosterareal das Leben der Gemeinde im Kanton Zug – ein Ort der Bildung, der Gemeinschaft, der Werte. Die historischen Mauern erzählen von einer Zeit, in der hier Generationen von Schwestern lebten und wirkten.

Mladen Kafadar, Teamleiter
Wo Vergangenheit auf Zukunft triff
Genau diese Atmosphäre begleitet Planovita heute in jedem Schritt eines besonderen Projekts: Das Team um Projektleiter Mladen Kafadar, Jovan Antonic, Luca Mörgeli und Renato Starace plant die gesamte Gebäudetechnik HLKS – Heizung, Lüftung, Klimasysteme und sanitäre Einrichtungen. Die Planungsarbeiten umfassen sowohl Neubauten als auch Umbauten inkl. Umnutzungen bestehender Gebäude. Dabei wird die Gebäudetechnik in den bestehenden Strukturen angepasst und modernisiert aber auch in den neuen Bauten integriert. Es wird darauf geachtet, dass funktionale Anforderungen und gestalterische Aspekte aufeinander abgestimmt sind. Die Leistungen von Planovita umfassen alle Projektphasen nach SIA 31–53, vom Vorprojekt bis zur Realisierung.
Mladen Kafadar erklärt: «Aktuell begleiten wir den Bau in der Ausführungsphase, wo unser Team mit viel Fingerspitzengefühl die Fachbauleitung Gebäudetechnik übernimmt. Die kommenden Monate sind intensiv: Bis Herbst 2026 arbeiten wir auf die Schlussabnahme hin.»

Mladen Kafadar, Teamleiter
Die besonderen Momente
Das Projekt bringt historisches Erbe und moderne Technik gekonnt zusammen. «Jede neue Leitung, jede Anpassung muss sich in bestehende Strukturen einfügen – ohne den Charakter des Gebäudes zu verändern,» betont Jovan Antonic.
Genau hier entstehen die echten Herausforderungen: Unvorhersehbares, das bei denkmalgeschützten Umbauten fast dazugehört; der sensible Einklang zwischen Statik und neuen technischen Systemen; und der Anspruch, Tradition und Innovation miteinander zu verbinden.
Mladen Kafadar: «Mit Anliker als Auftraggeber und dem Verein Institut Menzingen als Bauherrschaft erleben wir eine Zusammenarbeit, die geprägt ist von Vertrauen, Respekt und gemeinsamer Vision. Wir freuen uns, diese Herausforderungen des geschichtsträchtigen Gebäudes mit moderner Gebäudetechnik in die Zukunft zu begleiten.»