Zusammenfassung

Planovita ist beim Um- und Neubau des Mutterhauses des Instituts Menzingen für die Planung der gesamten Gebäudetechnik (HLKS) verantwortlich. Dabei umfasst ihr Auftrag die Projektierung, Ausschreibung sowie die Realisierung der technischen Anlagen. In den frühen Phasen erarbeitet Planovita die Anlagekonzepte, führt Berechnungen durch und erstellt die notwendigen Planunterlagen sowie Energiebetrachtungen. Anschliessend werden detaillierte Ausführungspläne, Schemas und Leistungsverzeichnisse für die Umsetzung erstellt. Während der Bauphase übernimmt Planovita die Fachkoordination der Gewerke sowie die Qualitäts- und Ausführungskontrolle auf der Baustelle. Zudem begleitet das Unternehmen die Bauausführung eng und stellt sicher, dass die technischen Anforderungen eingehalten werden. In der Schlussphase organisiert und überwacht Planovita die Inbetriebnahmen, Tests und Abnahmen der Anlagen. Auch die Erstellung und Prüfung der Betriebsdokumentation gehört zu ihren Aufgaben. Insgesamt stellt Planovita sicher, dass die Gebäudetechnik von der Planung bis zum Betrieb funktional, effizient und normgerecht umgesetzt wird.

Das Projekt

Das Projekt umfasst den Um- und Neubau des Mutterhauses des Instituts Menzingen, einer bestehenden Anlage mit teilweise historischen Gebäudestrukturen. Ziel ist die bauliche und technische Erneuerung sowie die Anpassung an heutige Nutzungs- und Betriebsanforderungen. Neben der Modernisierung bestehender Gebäudeteile werden neue Nutzflächen geschaffen und die gesamte Gebäudetechnik auf einen zeitgemässen, energieeffizienten Stand gebracht. Dabei sind insbesondere die Integration in den Bestand sowie die Koordination komplexer Bauabläufe zentrale Herausforderungen. 

Herausforderungen

Die Herausforderungen im Projekt liegen insbesondere in der Kombination aus Umbau und Neubau innerhalb einer bestehenden, teilweise historisch wertvollen Bausubstanz. Die Integration moderner Gebäudetechnik in denkmalgeschützte Strukturen erfordert eine enge Abstimmung mit dem Heimat- und Denkmalschutz. Zusätzlich stellen statische Eingriffe im Bestand hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Die Vielzahl an beteiligten Gewerken sowie die komplexen Schnittstellen bedingen eine intensive Koordination. Parallel dazu müssen Bauabläufe so organisiert werden, dass der Bestand geschützt und Einschränkungen im Betrieb möglichst gering gehalten werden. 

Nachhaltigkeit

Der nachhaltige Ansatz im Projekt zeigt sich insbesondere im Erhalt bestehender Bauteile wie Treppenhäuser und Dachkonstruktionen, wodurch graue Energie eingespart wird. Durch den Fokus auf Umbau statt vollständigen Neubau werden Ressourcen geschont und CO₂-Emissionen reduziert. Ergänzend wird die Gebäudetechnik auf einen energieeffizienten Stand gebracht, um den Betrieb langfristig zu optimieren. 

Bauparameter

  • HLK-Planung, Sanitärplanung, Energietechnik, Gebäudeautomation, BIM
  • Spezialbauten
  • in Planung
  • 01.05.2026

Organisation

  • Seiler Linhart Architekten, Luzern
  • Hämmerle Partner AG
  • Thomas Odermatt
  • Verein Institut Menzingen
  • Totalunternehmer Anliker AG
  • Planovita